Alles wird teurer, die Lebenshaltungskosten steigen, aber Ihr Gehalt bleibt seit Jahren gleich? Viele Arbeitnehmer fragen sich, ob sie ihren Chef nach einer gewissen Zeit zu einer Gehaltserhöhung zwingen können. Die Antwort ist im ersten Moment oft ernüchternd, bietet aber bei genauerem Hinsehen juristische Schlupflöcher. Entdecken Sie, wann das Arbeitsrecht auf Ihrer Seite ist und wie Sie mehr Geld auf dem Konto erfolgreich durchsetzen.
Grundsätzlich gilt im deutschen Zivilrecht die Vertragsfreiheit. Das Gesetz verpflichtet Ihren Arbeitgeber demnach nicht dazu, Beschäftigten mehr Lohn zu zahlen oder Gehälter automatisch an die Inflation anzupassen. Einen generellen rechtlichen Anspruch auf eine turnusmäßige Gehaltserhöhung gibt es somit nicht.
Dennoch kennt das Arbeitsrecht entscheidende Ausnahmen, bei denen Sie Ihr Recht auf mehr Geld einfordern können:
Oft scheitern Arbeitnehmer in der Argumentation, weil sie die juristischen Grenzen nicht genau kennen. In diesen Fällen greift Ihr Anspruch nicht:
Wenn kein harter gesetzlicher Rechtsanspruch besteht, kommt es allein auf Ihr Verhandlungsgeschick an. Mit diesen Tipps bereiten Sie das Gespräch optimal vor:
Eine gute Vorbereitung ist bei jeder Gehaltsverhandlung das A und O. Sollten Sie jedoch den Verdacht haben, dass Sie bei allgemeinen Gehaltsrunden im Betrieb unrechtmäßig übergangen wurden, lohnt sich eine genaue rechtliche Prüfung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht. Oft lässt sich durch den Verweis auf den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz eine Lösung finden. Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Nehmen Sie jetzt Kontakt auf oder buchen Sie direkt eine kostenlose Erstberatung.